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140 Jahre Optibelt. 140 Years of Quality

Innovationen sind der Motor unseres Unternehmens

Die Geschichte von Optibelt ist eine Geschichte von Innovationen. Bereits die Firmengründung 1872 basiert
auf einem Produkt, das bis dahin in Deutschland nicht hergestellt wird: Gummifäden.

Das Wissen um deren Fertigung erlangt Emil Arntz mit Hilfe eines englischen Spezialisten. Eine eigene Entwicklungs- abteilung gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das Unternehmen wächst jedoch schnell, neue Produkte und Produktionsverfahren werden schließlich eigenständig entwickelt.

Die „Goldenen Zwanziger“

In den 20er Jahren ist die Gummi-Industrie einem rasanten Entwicklungsprozess ausgesetzt. Ein Forschungsschwer- punkt liegt in der Erzeugung künstlichen Kautschuks. Auch
in Höxter wird bereits 1927 an der Entdeckung von Vulkani- sierungsbeschleunigern und Alterungsschutzmitteln gearbeitet. Mit Erfolg: Die Vulkanisationszeiten verkürzen sich, gleichzeitig steigt die Qualität der Gummi-Erzeugnisse.

Not macht erfinderisch

Als während des Ersten Weltkrieges Materialknappheit herrscht, muss Rohgummi mit dem synthetischen Material Buna verschnitten werden. Qualitativ überzeugen die so hergestellten Fäden jedoch nicht. Im Forschungsverbund
mit anderen deutschen Gummifäden-Herstellern gelingt es schließlich, gute und alterungsbeständige Fäden aus
100 Prozent Buna – also ganz ohne Naturkautschuk – herzustellen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Nachfrage nach den Produkten der „Höxterschen Gummifäden“ eingebrochen. Ein Zufall will es, dass einige Sudetendeutsche in Höxter ihre neue Heimat finden und den Impuls für die Aufnahme der Keilriemen-Produktion geben. Sie sind erfahrene Fachleute auf diesem Gebiet und geben ihr Wissen im Unternehmen weiter. 1948 verlässt der erste Keilriemen,
der „Optibelt“, das Werk.

Forschung für Spitzenleistungen

Mit der neuen Ausrichtung der Produktion geht eine fort- laufende Spezialisierung des Unternehmens einher. Es werden eigene Herstellungsverfahren, neue Produkte
und einzigartige Innovationen entwickelt. So fertigt Optibelt 1999 den weltweit einzigen wartungsfreien, ummantelten Keilriemen Optibelt RED POWER. 2009 kommt der Hochleistungszahnriemen ALPHA Power auf den Markt.

Heute arbeiten 54 Personen in der Abteilung „Forschung
und Entwicklung“, die Produkte und Produktionsmittel stetig weiter entwickeln und optimieren. Dabei geht es um die Erfüllung komplexer Anforderungen an technische Leistung, Produktionsmöglichkeiten und Kosten gleichermaßen.

Das breite Sortiment von mittlerweile mehr als 40.000 verschiedenen Antriebsriemen - vom kleinsten Modell,
nicht größer als ein Uhrenarmband, bis zum längsten Keilriemen von mehr als 25 Metern – ist das Ergebnis
dieser Arbeit.

Mehrere tausend von ihnen sind kundenspezifische Entwicklungen - immer mit dem Ziel, die jeweiligen
Antriebe kompakter oder leistungsfähiger zu gestalten,
Hitzebeständigkeit zu gewährleisten oder auch spezielle Farbwünsche zu erfüllen.

Bislang ist es uns immer gelungen, unseren Kunden bei
der Lösung ihrer individuellen Herausforderungen zu helfen.
Wir arbeiten stetig daran, dass das auch in Zukunft so bleibt.

 

 

 






 


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